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Gefolgt von niemandem, dem du folgst: Twitter-Tagebuch. 2009-2020
Barnes and Noble
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Gefolgt von niemandem, dem du folgst: Twitter-Tagebuch. 2009-2020 in Bloomington, MN
By Barnes & Noble
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Gefolgt von niemandem, dem du folgst: Twitter-Tagebuch. 2009-2020 in Bloomington, MN
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Tweets sind die Aphorismen der Gegenwart.Wetten, dass Sie das Interessanteste verpasst haben? Jan B?hmermanns digitale Chronik der vergangenen Dekade zeigt: Das Interessanteste stand nicht immer in der Zeitung. Sein Twitter-Tagebuch erz?hlt von Ereignissen, Diskussionen und Erfahrungen, die eine radikal neue Art der Geschichtsschreibung bedeuten: in Echtzeit und Hals ?ber Kopf in der Gegenwart. Als Jan B?hmermann 2009 zu twittern anfing, war die Welt eine andere. Der Kurznachrichtendienst war noch kaum bekannt; erst allm?hlich entstand eine parallele ?ffentlichkeit, in der Informationen ungefiltert, schnell und witzig verbreitet und diskutiert wurden. Der Zugang ist radikal subjektiv. Wichtig ist, was f?r den Einzelnen wichtig ist: Weltpolitik ebenso wie ein neuer Haarschnitt. In der Tradition gro?er Moralisten wie Montaigne oder Lichtenberg beobachtet Jan B?hmermann sich selbst und die Welt. Er sinniert ?ber die Problematik, Erdbeeren zu transportieren, streitet sich mit dem Bundesjustizminister, pampt den BILD-Chefredakteur an, klugschei?t mit Christian Lindner, diskutiert mit Sido und flirtet mit Erika Steinbach. Mit seiner t?glich wachsenden Reichweite und am Ende 2,2 Millionen Followern wird er aus Versehen auch zum Handelnden in der neuen Welt: Das Internet sickert in die Wirklichkeit, die Wirklichkeit verdampft ins Internet. Jan B?hmermann lobt, streitet, provoziert, fragt, informiert, scherzt, irrt, wundert und blamiert sich: Seine Tweets, sorgf?ltig zusammengestellt und eingeordnet, sind zugleich umfangreiche Kulturgeschichte des vergangenen Jahrzehnts und eine unterhaltsame Infragestellung der Welt, in der wir leben.
Tweets sind die Aphorismen der Gegenwart.Wetten, dass Sie das Interessanteste verpasst haben? Jan B?hmermanns digitale Chronik der vergangenen Dekade zeigt: Das Interessanteste stand nicht immer in der Zeitung. Sein Twitter-Tagebuch erz?hlt von Ereignissen, Diskussionen und Erfahrungen, die eine radikal neue Art der Geschichtsschreibung bedeuten: in Echtzeit und Hals ?ber Kopf in der Gegenwart. Als Jan B?hmermann 2009 zu twittern anfing, war die Welt eine andere. Der Kurznachrichtendienst war noch kaum bekannt; erst allm?hlich entstand eine parallele ?ffentlichkeit, in der Informationen ungefiltert, schnell und witzig verbreitet und diskutiert wurden. Der Zugang ist radikal subjektiv. Wichtig ist, was f?r den Einzelnen wichtig ist: Weltpolitik ebenso wie ein neuer Haarschnitt. In der Tradition gro?er Moralisten wie Montaigne oder Lichtenberg beobachtet Jan B?hmermann sich selbst und die Welt. Er sinniert ?ber die Problematik, Erdbeeren zu transportieren, streitet sich mit dem Bundesjustizminister, pampt den BILD-Chefredakteur an, klugschei?t mit Christian Lindner, diskutiert mit Sido und flirtet mit Erika Steinbach. Mit seiner t?glich wachsenden Reichweite und am Ende 2,2 Millionen Followern wird er aus Versehen auch zum Handelnden in der neuen Welt: Das Internet sickert in die Wirklichkeit, die Wirklichkeit verdampft ins Internet. Jan B?hmermann lobt, streitet, provoziert, fragt, informiert, scherzt, irrt, wundert und blamiert sich: Seine Tweets, sorgf?ltig zusammengestellt und eingeordnet, sind zugleich umfangreiche Kulturgeschichte des vergangenen Jahrzehnts und eine unterhaltsame Infragestellung der Welt, in der wir leben.

















